Im neuen Gewand…

…präsentiert sich mit dem heutigen Tage meine persönliche Website www.glintschert.de. Funkelnagelneu und glänzend ist sie, blitzt und blinkt an allen Ecken.

Na, ganz so schlimm ist es nicht – auf das Blinken habe ich wohlweislich verzichtet. Erinnert sich eigentlich noch jemand an das <blink>-Tag aus den guten alten Netscape-Tagen? Das waren Zeiten! Ein Flimmern und Flackern allüberall im aufkommenden World Wide Web… Im Geiste höre ich schon die Fragen: <blink>-Tag? Netscape? Wovon redet der Mann? Meine Güte, ich komme mir schon vor wie Opa, der vom Krieg erzählt…

Zurück zur Website. Generalüberholt habe ich sie, sowohl in Gestaltung als auch Technik. Und auch inhaltlich habe ich etwas Hand angelegt. Die Technik übernimmt nun WordPress. Es löst das bis dato von mir genutzte NetObjects Fusion ab, mit dem ich vorher die Seiten auf meinem heimischen PC erstellt, dann exportiert und per FTP auf den Server hochgeladen habe. Ein alles in allem etwas umständliches Verfahren. Gut, meine NetObjects-Version war schon lange nicht mehr die aktuellste. Jedes Update kostete aber auch ein nicht ganz unbescheidenes Sümmchen…

In der neuen Fassung bilden Website und Blog nun eine Einheit. Das vereinfacht das Verfassen und Veröffentlichen neuer Inhalte erheblich und senkt ganz nebenbei den Aufwand für die technische Administration. Aber wem erzähle ich das alles – Website-Profis wissen das natürlich längst, und diejenigen, die keine Website erstellen wollen, interessiert es vermutlich nicht sonderlich. Darum genug von dem technischen Zeug.

Ich hoffe, Ihnen allen, die hier hereingestolpert sind, gefällt, was Sie sehen. Wenn ja, lassen Sie es mich gerne wissen, wenn nicht – nun, dann auch. Für konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge habe ich immer gern ein offenes Ohr.

Bleibt mir jetzt nur noch, Ihnen allen hier viel Vergnügen zu wünschen. Und das tue ich hiermit.

Publikationen

Im Laufe meines Informatik-Studiums und meiner beruflichen Tätigkeit habe ich an verschiedenen Projekten (mit-)gearbeitet, deren Ergebnisse in verschiedenen Publikationen Eingang gefunden haben.

Studium

In zwei Vorlesungen, die ich während meines Informatik-Studiums am Institut für Informatik der Humboldt-Universität zu Berlin besucht habe, habe ich in enger Zusammenarbeit mit den Dozenten die Vorlesungsskripte verfaßt:

  • 1993/94 – „Lineare Algebra und Geometrie“
    Dieses Vorlesungsskript schrieb ich als studentischer Mitarbeiter in Zusammenarbeit mit Dr. E. G. Giessmann begleitend zu seiner gleichnamigen Vorlesung 1993/94.


  • 1994/95 – „Stochastik für Informatik“
    (Prof. E. Rödel, Institut für Informatik an der Humboldt-Universität zu  Berlin)
    Das Skript zu dieser Vorlesung verfaßte ich im Auftrag von Prof. E. Rödel während meiner Tätigkeit als studentischer Mitarbeiter an seinem Lehrstuhl im Wintersemester 1994/95.

Im Rahmen zweier Seminare an der damaligen Abteilung „Pädagogik und Informatik“ am Institut für Erziehungswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin entstanden die folgenden Seminararbeiten:

  • Januar 1996 – „SimCity 2000 – eine Analyse“
    Im Rahmen meines Wahlpflichtfaches „Pädagogik & Informatik“ habe ich im Wintersemester 1995/1996 an dem Seminar „Analyse von Lernsoftware“ teilgenommen. Mein Beitrag zu diesem Seminar bestand in der Analyse des Simulationsspiels „SimCity 2000“ (die damalige aktuelle Version) auf seine Eignung als Lehrmittel. Die Ergebnisse dieser Analyse habe ich im Rahmen einer Seminar-Arbeit festgehalten.


  • Mai 1998 – „Kryptologie und die neuen Medien“
    Ebenfalls während der Absolvierung des Wahlpflichtfaches „Pädagogik  & Informatik“ habe ich im Wintersemester 1996/97 das Seminar „Rechtliche und ethische Probleme der Computernutzung“ besucht. Im Ergebnis dessen entstand diese Seminar-Arbeit.

Am Ende meines Studiums standen naturgemäß meine Studien- und Diplomarbeit:

  • Juni/Oktober 1998 – Studien- & Diplomarbeit „ThemeSearch – Aufbau einer intelligenten, themenspezifischen Suchmaschine im WWW“
    Beide Arbeiten entstanden bei Prof. Dr. Hans-Dieter Burkhard am Lehrstuhl für Künstliche Intelligenz des Instituts für Informatik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Betreut wurden sie von Prof. Burkhard und Mario Lenz. Die Studienarbeit stellt dabei eine Vorstufe der Diplomarbeit dar. Mit diesen Arbeiten begründete ich das ThemeSearch-Projekt am genannten Lehrstuhl.

Aus der Diplomarbeit ging dann eine Publikation hervor:

  • 1999 – „On Texts, Cases and Concepts“
    (Mario Lenz, Alexander Glintschert)
    XPS 1999: Knowledge-Based Systems – Survey and Future Directions,
    5th Biannual German Conference on Knowledge-Based Systems, Würzburg, Germany,
    March 3-5, 1999, Proceedings
    Springer Verlag, 1999
    ISBN 3-540-65658-8
    Seiten 148-156

Beruf

Im Rahmen meiner Tätigkeit für die Firma MicroDiscovery GmbH, die neben der reinen Softwareentwicklung auch im wissenschaftlichen Umfeld tätig ist, hatte ich erneut Gelegenheit, an mehreren Publikationen mitzuwirken:

Was bisher geschah

1972Meine Wenigkeit betritt die Welt... Es war sicher nicht weltbewegend, aber auch nicht unwichtig, wie ich meine...
Ach so, das war übrigens in Berlin, genauer gesagt in Pankow.
1972-1977Eine glückliche Kindheit in Berlin. Die Kinderkrippe mochte ich wohl nicht so sehr. Der Kindergarten war dann schon etwas besser.
1977-1978Umzug nach Budapest. Auch dort war ich wieder im Kindergarten - der DDR-Botschaft. Ungarisch habe ich dadurch zwar leider nicht gelernt, aber die Stadt und das Land haben mir dennoch sehr gefallen. So sehr ich auch heute an Berlin hänge - Budapest ist definitiv meine zweitliebste Stadt.
1978
Ein einschneidendes Erlebnis: Einschulung in die Botschaftsschule. Der Anfang einer Haßliebe zwischen der Schule und mir. Am ersten Schultag habe ich geheult, heißt es.
1978-1982Weitere Jahre in Budapest. Es war eine wunderschöne Zeit. In dieser Zeit beginne ich damit, das Klavierspielen zu lernen. Von nun an heißt es üben - möglichst jeden Tag.
1982 Rückkehr nach Berlin. Wechsel in die 18. Polytechnische Oberschule “Reinhold Huhn” in Berlin-Mitte. Die Umgewöhnung war schwer. Hier finde ich an der Musikschule Friedrichshain eine neue Klavierlehrerin.
1982-1988Lernen, lernen, lernen - aber es hat sich gelohnt. Die 10. Klasse habe ich mit Auszeichnung abgeschlossen. Leider hat mein Klavierspiel darunter sehr leiden müssen. Ich habe es inzwischen aufgegeben. Heute bedauere ich das manchmal.
1988-1990Die 11. und 12. Klasse auf der Erweiterten Oberschule “Max Planck” in Berlin-Mitte. Heute ist das das Max-Planck-Gymnasium. Die Zeit dort war sehr bewegt und spannend. Genau in den Wendejahren...
1990Mein Abitur - mit einigem Stolz kann ich sagen: wieder mit Auszeichnung.
1990-1991Beginn des Informatik-Studiums an der Humboldt-Universität zu Berlin. Wenn ich bedenke, daß ich zu Beginn kaum wirklich Ahnung von Computern hatte, frage ich mich heute manchmal, wie ich auf die Idee kam, dieses Fach zu wählen... Aber heute macht es mir immer noch Spaß!
1991-1993Das Bundesamt für Zivildienst meinte, auf mich nun wirklich nicht länger verzichten zu können. Daß ich seit einem Jahr studierte - egal. Und wer kann zu solch dringendem Ruf um Beistand schon Nein sagen...
Und so arbeitete ich 15 Monate in der 2. Schule für geistig behinderte Kinder in Berlin-Marzahn. Und ich muß sagen: es war eine Lehre für's Leben. Die Arbeit dort war nicht einfach, aber danach habe ich behinderte Menschen mit ganz anderen Augen gesehen...
1993-1998Fortsetzung meines Informatik-Studiums, wiederum an der Humboldt-Universität. Warum sollte ich auch wechseln - ich konnte hochzufrieden damit sein, an dieser Uni zu studieren.
Nebenbei arbeitete ich immer mal wieder bei der Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. als Betreuer auf Ferienreisen.
1995Beginn einer studentischen Nebentätigkeit bei der damaligen infopark online service GmbH. Heute ist das die Infopark AG. Hat mir das Studium die theoretische Basis für meinen Beruf geschaffen, so habe ich all meine praktischen Fähigkeiten für meinen Beruf dort erworben. Manchmal eine harte, aber eine sehr gute Schule.
1998Abschluß meines Studiums mit der Verteidigung meiner Diplom-Arbeit. Note: 1.3. Von nun an darf ich mich Diplom-Informatiker nennen.
1998Beginn des Berufslebens - bei der Infopark AG. Eine akademische Laufbahn habe ich nie in Erwägung gezogen. Ich wollte es etwas praktischer angehen. Ich entwickle nun an einem Content-Management-Produkt mit.
2002Das Ereignis der Ereignisse: Ich werde 30!
Hm, entweder habe ich was falsch gemacht, oder es ist einem hinterher doch nicht anders zumute als vorher... Aber warum machen dann alle solch ein Brimborium darum?
2002Wechsel zur MicroDiscovery GmbH. Das ist wohl ein Schritt auf der sogenannten Karriereleiter nach oben, denn ich trete eine Stelle als Leiter der Entwicklungsabteilung an. Von nun an bin ich im Management tätig. Und auch fachlich ist das ein Wechsel, denn ich arbeite nun im Bereich der Softwareentwicklung auf dem Gebiet der Bioinformatik.
2004-2009Es ärgert mich immer noch, daß ich kein Instrument spielen kann. Ich beschließe, das zu ändern. Das Klavier ist es jedoch mittlerweile nicht mehr, das mich fasziniert. Ich entscheide mich für die Gitarre. Die Musikschule “Klangbaum” wird zu meiner musikalischen Ausbildungsstätte.
2010Reise nach Kanada - von Vancouver bis nach Quebec auf Tour durch das riesige Land. Eine großartige Reise - und davon mehr als 4000 Kilometer mit dem Zug! Das ist meine erste große interkontinentale Reise. Bis dahin hatte ich stets Deutschland und Europa unsicher gemacht.
2012Und wieder eine Null am Ende: Mein vierzigster Geburtstag steht an! Und irgendwie paßt die Zahl zum ersten Mal nicht mehr zu meinem gefühlten Alter. Bin ich wirklich schon 40?
2012Das Reisefieber hat mich gepackt: Dieses Mal ist es Australien! Von Brisbane nach Süden über Sydney und Melbourne nach Adelaide. Und dann mit Greyhound und Ghan, also per Bus und Bahn über Alice Springs nach Darwin. Und am Ende noch nach Singapur. Ein Abenteuer!
201311 Jahre Management sind genug! Ich habe einfach keine Lust mehr darauf und will wieder als Softwareentwickler tätig sein. Deswegen hatte ich den Beruf ja früher mal gewählt. Ich wechsle den Job und arbeite nun bei der AS ideas engineering GmbH. Und der Job macht wieder riesig Spaß!
2015Meine dritte große Reise: Neuseeland! Ein absoluter Traumurlaub! Von Auckland die Nordinsel erkunden - zunächst nach Nordosten, dann in die andere Richtung. Von Wellington zur Südinsel hinüber und dann: eine atemberaubende Rundreise. Hochgebirge, Fjorde, malerische Seen, weite Ebenen. Queenstown, Christchurch. Irgendwann kehre ich nochmal dorthin zurück! Ach ja: am Ende steht erneut: Singapur.
2017Ich habe einen Verein gefunden, der sich einem Thema widmet, das mir selbst sehr am Herzen liegt: die Geschichte meiner Heimatstadt Berlin. Und so bin ich seit März offiziell Mitglied im Verein für die Geschichte Berlins e.V.
Ich bin gespannt, was als nächstes passiert!